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Bürgerentlastungsgesetz
 
 

Nutzen Sie das Bürgerentlastungsgesetz als Einstieg in die Altersversorgung

Vom öffentlichen Bewusstsein fast unbemerkt wird ab Januar 2010 das Bürgerentlastungsgesetz seine positiven Wirkungen entfalten und dies obwohl die jetzige Regierung mit diesem Gesetzesentwurf eine ?Steuerentlastung von fast 9,3 Milliarden? auf den Weg gebracht hat.

Das Bundesverfassungsgericht hatte entschieden, dass die Aufwendungen für Vorsorgemaßnahmen (Kranken-  und Altersvorsorge) nicht mit Steuern belastet sein dürfen. Damit wurde gerichtlich festgeschrieben, dass die Vorsorge zu den Grundbedürfnissen des Menschen zählt.

Diese gesetzlich verfügte Entlastung von Abgaben können Sie nutzen, um sich den Einstieg in die zusätzliche Altersvorsorge zu erleichtern. Da bekanntermaßen die Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung nicht ausreicht, den gewohnten Lebensstand zu halten, muss jeder Bürger für seine spätere Altersvorsorge selbst etwas tun.

Damit die höheren Nettobeträge zwischen 25 ? und 100 ?, die Sie ab Januar 2010 voraussichtlich monatlich mehr auf der Gehaltsabrechnung haben, nicht in den Konsum gehen, sondern zweckgerichtet verwendet werden, kann die private zusätzliche Altersvorsorgung ein interessanter Weg sein, ohne zusätzlichen Eigenaufwand die spätere Versorgungslücke zu schließen. Der gleiche Weg kann auch über den Arbeitgeber als betriebliche Altersvorsorge genutzt werden.

Ab Januar 2010 besteht eine weitere Möglichkeit der Steuerklassenwahl

 

Ab sofort haben Verheiratete mit der Steuerklassenwahl III/IV und IV/IV die Möglichkeit das so genannte ? Faktorverfahren? zu nutzen. Hierdurch wird die Steuerklassenkombination III/IV bei zwei berufstätigen Ehegatten fast überflüssig. 

Zukünftig kann die voraussichtlich zu zahlende Jahreslohnsteuer beider Ehegatten einkommens-abhängig auf beide Steuerkarten verteilt werden. Hierzu bedarf es eines Antrages beim Finanzamt. Es müssen beide Steuerkarten vorgelegt werden und das voraussichtliche Gehalt beider Ehegatten für das Jahr 2010 geschätzt werden. Die Anwendung des Faktorverfahrens gilt als Steuerklassenänderung und ist pro Jahr nur einmal möglich.

Durch diese Wahlmöglichkeit hat der weniger verdienende Ehegatte trotz der Steuerklasse V ein höheres Netto, ohne dass der andere Ehegatte zu hoch mit Lohnsteuer belastet wird.

Am Jahresende ist jedoch zwingend vorgeschrieben eine Einkommensteuererklärung abzugeben, um den korrekten Lohnsteuerabzug zu überprüfen.

Für Fragen zu diesen Themen stehen wir Ihnen gerne auch telefonisch zur Verfügung.



26.03.2010
 
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